Der finanzielle Aufwand

In jedem Semester fallen Gebühren von jeweils 450 € an. Diese umfassen die Verwaltungskosten sowie die Kosten für alle Theorieseminare, Erstinterview- und Fall-Seminare. Darüber hinaus müssen die Kosten für Supervisionen an die Supervisoren/Supervisorinnen bezahlt werden sowie die Kosten für die Selbsterfahrung an die Lehrtherapeuten/Lehrtherapeutinnen.

Bewerbungsgebühr    -250 €  
Gebühr für die staatliche Approbationsprüfung -350 €  
Semestergebühren, erfahrungsgemäß mindestens 4 Jahre -3.600 €  
Supervisionskosten -18.400 €  
Selbsterfahrungskosten -12.800 €  
Summe Ausbildungskosten mindestens -35.400 €  

(Nicht aufgeführt sind Kosten für Fahrten, Lernmaterial, zusätzliche Fortbildungen und Tagungen, mögliche Honorar-Erhöhungen etc.)
 


                                  

Die Ambulanz des Instituts holt für Erstinterviews und Patienten-Behandlungen Honorare von den Krankenversicherungen ein. Von diesen Einnahmen werden 90% an die Ausbildungsteilnehmer ausbezahlt (außer im Stundungsmodell, siehe unten).

Einnahmen durch Ambulanz-Honorare 43.400 €  
Einnahmen minus Ausgaben        8.000 €  




Die Ausbildung kann also insgesamt kostendeckend durchgeführt werden, die Einnahmen aus Behandlungen überwiegen gegen Ende.


Hier finden Sie eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben im Verlauf der Ausbildung.
 

Damit in den ersten Semestern bis zur Zwischenprüfung keine Kosten entstehen, kann mit dem Institut ein Vertrag zur Vorfinanzierung der Ausbildungskosten geschlossen werden. Ein solcher Stundungs-Vertrag kann sich auf die Vorfinanzierung der Semestergebühren beschränken, es können auch die Supervisionskosten eingeschlossen werden, evtl. auch Selbsterfahrungskosten. Durch eine solche Stundung von Gebühren wird es möglich, dass Sie in Ihrer Ausbildung nur Zeit und Arbeit, aber kein Geld investieren müssen.

Sie können entsprechend Ihrer individuellen Situation zwischen zwei Finanzierungsformen wählen:

  Eigene Finanzierung von Anfang an Vorfinanzierung durch das Institut
Vorteile:
  • höchste Transparenz
  • steuerliche Absetzbarkeit der Ausgaben
  • bei Abbruch der Ausbildung keine Nachzahlung notwendig
  • Sie müssen keine finanziellen Mittel aufbringen und investieren in Ihre Ausbildung nur Ihre Zeit
  • Sie müssen Ihre Einnahmen nicht versteuern (soweit diese nicht über die Kosten der
    Ausbildung hinausgehen)
Nachteile:
  • umfangreiche, sofort aufzubringende
    finanzielle Mittel
  • Einnahmen müssen nach
    EStG versteuert werden
  • Sie machen Schulden beim Institut
  • Im Falle eines Ausbildungsabbruchs müssen Sie größere Summen zurückzahlen, je nach Zeitpunkt des Endes und der bereits von Ihnen erwirtschafteten Leistungen
  • Sie können Ihre Ausbildungskosten nicht
    steuerlich absetzen